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{18. August 2007}   Thank you for smoking

Meine neueste DVD.

Inhalt: Der Lobbyist und Vize-Präsident der Akademie für Tabakstudien, Nick Naylor, ist der geborene Redner. Er versteht es eindrucksvoll jegliche verbale und schriftliche Attacke gegen die krebsverursachenden Wirkstoffe in den Zigaretten in Grund und Boden zu reden.
So starten Kampagnen und Gegenkampagnen. Der Senator will Totenköpfe auf die Zigarettenpackungen drucken lassen, die Zigarettenindustire will wieder Filmstars mit Kippe auf der Leinwand sehen. So wird in Hollywood nachgefragt, und der Produzent wird als junger Millionär, der es liebt, wenn man ihm in den Hintern kriecht dargestellt.
Auf seiner Werbe- und Prestige-Reise quer durch die USA begleitet ihn sein Sohn und so wird die Story zu einem satirischen Road-Trip nach Hollywood, zum krebskranken Malbouro-Man bis nach Washington zu einem Ausschuss pro/contra Schachtelaufdruck.

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Meine Meinung:
Auch wenn der Film als Komödie deklariert und vermarktet wird, so ist die Handlung weniger zum Lachen. Aber versteht mich nicht falsch, es ist eine köstliche und gute Satire. Es wird nicht nur die Politik und die Lobbies auf die Schippe genommen, auch Hollywood und der Journalismus bekommt eine Breitseite ab.
Beispiel, auf die Frage vom Sohn: „Warum ist die amerikanische Regierung die beste Regierung der Welt?“ bekommt er als Antwort:
„Weil man immer wieder Berufung einlegen kann.“

Gute Dialoge und ein rasanter Schnitt lassen keine Langeweile aufkommen. Die Aussagen im Film sind nicht reißerisch für den Zuschauer, man wird immer wieder darauf hingewiesen, dass man seine eigene Meinung vertreten soll und muss. Also am Ende ist man sicherlich nicht gleich selbst ein Lobbyist.

Und die Moral von der Geschicht:
Nicht verhandeln, sondern argumentieren!



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