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{15. Mai 2008}   Alexander 2004

Wie enttäuscht war ich von der Troja-Verfilmung von 2004. Daher hatte Alexander von Oliver Stone schon gute Chancen besser zu sein.
Und meine Erwartungen wurden bestätigt. Der Film ist bildgewaltig und so gut aufgebaut, dass man auch ohne geschichtliches Hintergrundwissen der Handlung gut folgen kann. Zwar ist auch diese Verfilmung historisch nicht belegbar, aber so detailierte Aufzeichnungen wie Julius Cäsars sie machte, sind nunmal nicht hinterlassen.

Der Film ist nicht chronologisch, da er mit dem Tod Alexanders anfängt, und Ptolemäus im hohen Alter im ägyptischen Alexandria zeigt. Dennoch fängt die Handlung mit der Kindheit Alexanders in Makedonien an. Seine herrische Mutter, sein launischer Vater und die Erziehung, die er genoss. So versucht der Film zu erklären, warum Alexander bis an seine Grenzen und die der Welt gehen wollte. Ob er größenwahnsinnig, oder ein Visionär war, bleibt dabei jedem selbst überlassen. Colin Farrell spielt in verschiedenen Lebensstuationen die verschiedenen Charaktereigenschaften voll aus. Das passt gut zum gesamten Film, denn dieser ist an manchen Stellen so sehr überblendet, dass es schon wieder surreal wirkt. An anderen Stellen ist es so menschlich, wie man es selbst schon erlebt hat.



Alexander sagt:

Ich heise Alexander.



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