München 1972: die Welt ist schockiert. Bei den Olympischen Spielen fallen elf israelitische Sportler einem palästinensischen Terroranschlag zum Opfer. Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt München, was nach dem Massaker geschah – und enthüllt das geheime Vergeltungsmanöver der israelitischen Regierung: Ein Killer-Kommando soll die vermeintlichen Drahtzieher aufspüren und öten. Doch je mehr Blut fließt, desto zweifelhafter erscheint dem Team der Sinn seines Auftrags….
Der Film zeigt beide Seiten der Medaille, so ist ein Höhepunkt im Fim, als sich die Israelis und die PLO-Anhänger ein „sicheres Versteck“ teilen. Beide Seiten haben ihre Gründe, den anderen zu verfolgen. Es geht um die Menschen, um Familie, wie es die französische Informantenfamilie sehr schön zeigt. Die Politik hält sich da raus.
Auch die Geräultaten, die an Extremen nicht spart, hinterlassen auf allen Seiten ihre Spuren. Alle werden übervorsichtig, bekommen Gewissensbisse und hinterfragen ihren Auftrag.
Das ist es, was mir am Film gefällt: jede Handlung, egal von welchem Land, auch die Rolle, die Deutschland spielte, wird hinterfragt. Eine Antwort wird dem Zuschauer nicht geliefert.


Einer der besten Filme, die ich in letzten Jahren gesehen habe. Absolut empfehlenswert (war neulich im Fernsehen).
[...] ansahen, da ich Mathieu Amalric bereits als zwielichtige Person aus “München” kenne, fand ich ihn schon gemeingefährlich. Zudem finde ich ja stille Gangster immer [...]