Von den Trailern und Berichterstattungen her hatte ich mich auf einen düsteren, explosionsgeladenen und ohrenbetäubenden Blockbuster eingestellt.
Das ist er NICHT.
Der Film ist realistisch gedreht, nicht nur nachts in der Dunkelheit. Es gibt Explosionen, aber mit Vorwarnung und dann auch nicht extra laut – teilweise wird gerade dann der Ton ganz abgedreht. Doch immer wieder stockt einem der Atem, wenn die Kamera von jetzt auf gleich hinunter in eine Häuserschlucht sieht oder direkt auf ein sich überschlagendes Vehikel.
die Story IST hervorgangend und hinterlässt ein beklemmendes Gefühl. Alle Nebenstränge führen zu einem Punkt: dass Menschen etwas Gutes brauchen, woran sie glauben können, damit sie selbst gut handeln.
Was jetzt gut oder schlecht ist, hängt von der Moralansicht eines jeden ab, doch darüber will ich hier mal nicht diskutieren.
Heath Ledger hat sich an diese Film-Wahnsinnigen orientiert, die wir aus anderen Filmen kennen (Shining, Hannibal Lector, maipulative Wahnsinnige eben) solche Charaktere kennen wir und daher wissen wir auch, dass der Anschein trügerisch sein kann und erwarten wir viel mehr Tiefe dieser Person. Und die bekommen wir mit dem Schluss in diesem Film auch gleich geliefert. Ein Joker/Wahnsinniger/Terrorist darf niemals über die gerechte Sache siegen. Zumindest nach Außen hin.
Christian Bale spielt seinen Batman, ruhig, ohne over-acting, aber mit einem Ziel vor Augen. Bruce Wayne ist der Held, der sich selbst nicht als Held sehen will, aber merkt, dass Batman als Held gesehen wird, und als Verbrecher büßen soll. Er ist ein entzweiter Charakter, der immer menschlich ist, wenn es um Menschen geht.
Gotham sieht nicht mehr aus, wie das Gotham aus dem ersten Teil. Die Schwebebahn hab ich nirgends mehr gesehen, dafür erinnerte mich alles an New York. Schade.
Doch das ist der einzige Kritikpunkt. Alles andere bringt mich zu dem Schluss keine Comic-verfilmung gesehen zu haben, sondern einen so perfekten Thriller, in dem manche Stellen sogar verstörender sind, als „Das Schweigen der Lämmer“.


„Es gibt Explosionen, aber mit Vorwarnung“
Ok, dass das Krankenhaus nach den ersten kleinen Explosionen noch so dermaßen in die Luft gejagt wird – mit sowas hatte ich nicht gerechnet. Aber selbst hier konzentriert sich das Geschehen viel mehr auf den Joker. Geniale Szene. Bei allem anderen muss ich dir Recht geben!
merci! ^^
nun, ich dachte mir bei der Krankenhausszene zuerst: und wie, das war jetzt?… dann kam der Joker, und ich dacht mir:, ha, jetzt kommt’s, und es kam *g*
Amm liebsten hätte ich den Film jetzt schon auf DVD
me too…
batman DK ist der mit abstand beste batman aller zeiten. ich schließe mich all den lobeshymnen auf diesen film an (und das mache ich selten). die schauspieler sind so gut wie alle super ausgewählt und spielen ihre rolle perfekt. vor allem joker, der fast zu viel platz einräumt. ich hoffe es wird noch weitere batmanfilme von nolan geben!
hier noch eine weitere kritik zu dem film:
http://www.resurrection-dead.de/dailydead/the_dark_knight
warst du länger nicht mehr online?
gibt ja gar nix neues bei dir zu lesen
stimmt, mit hörbuch im hintergrund geht das schlecht
welches hörst denn gerade?
bei hörbuch hätte ich mal wieder lust auf die „13 1/2 leben des käpt’n blaubär. dirk bach liest das einfach genial.
jetzt „die Gegenpäpstin“
davor „die 7.stunde“, „Illuminati“, „per Anhalter durch die Galaxie“ und Star Wars I-III
das klingt überaus gut
Ich habe in meinem Urlaub „Das Mädchen“ von Stephen King gehört. War auch gut.
hoi xander… zwischenspiel oder zurück aus dem urlaub?
sodele ich bin nun auch mit „Die gegenpäpstin“ durch. Vielleicht hab ich dann nächste Woche mal Muse darüber zu schreiben *g*
Beides – zurück aber noch Urlaub, also nur ab und zu mal online, nicht wie sonst jeden Abend