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{11. November 2008}   James Bond – Casino Royale

Der neue James Bond.

Neuer Darsteller, neue Art der Action, brutaler, ernster, und überzeugender.
Das waren die Versprechen. (Achtung Spoiler)

Der organisierte Terrorismus braucht immer Geld, doch wo anlegen? Da kommt LeChiffre ins Spiel, dieser zwielichtige Spieler spekuliert an der Börse mit den Geldern gewalttätiger Terroristen. Manchmal hilft er auch etwas nach, damit die Aktien mehr Wert haben. Doch sein geplanter Anschlag auf eine neue Flugzeugeinheit wird von Bond zufällig vereitelt. Da Bond nicht locker lässt, wer hinter diesem Anschlag steckt, kommt er auf die Spur von LeChiffre. Dieser versucht wiederum ein Pokerspiel zu organisieren, in dem er dann das verlorene geld zurück gewinnen kann, denn sonst hat er sein Leben verwirkt. (Terroristen lassen sich nicht ruinieren) So wird Bond ein Bankier zur Seite gestellt: Vesper Lynd. Diese scheint bereits vergeben zu sein, zumindest erklärt sie, dass sie einen wichtigen Menschen retten will.
Das Pokertunier wird von Bond gewonnen, und LeChiffre muss handeln, er lässt Vesper verschleppen und der ihr nachjagende Bond wird gefangen genommen und gefoltert. Bis andere Handlanger LeChiffre umbringen und Bond und Vesper befreien.
Bis zum Ende ist nicht klar, wer diese Befreier waren, auch der MI 6 weiß nicht mehr.
Das gewonnene Geld liegt weiterhin in Bonds Händen, da es direkt auf ein Schweizer Nummernkonto überwiesen und mit einem Passwort seiner Wahl geschützt wurde.
Doch auf dieses Geld haben es die Unbekannten abgesehen und nach dem Verrat von Vesper kommen sie an das Geld heran. Bond verfolgt sie und muss zusehen, wie seine Geliebte Vesper sich mit einer Entschuldiung in den sicheren Tod begibt.
Das Geld läuft derweil weg… mit Mr. Green, welcher am Ende des Films von Bond noch gestellt wird.

Daniel Craig überzeugt als Haudrauf in geheimen Missionen und kaltschnäuziger Mann. Er ist noch kein Gentleman und wirkt grob und harsch, doch er bekommt eine kleine Schnelllektion von seinem Bondgirl
Eva Green.
Diese überzeugt als Bondgirl, wie jedes andere auch, sie hat nicht viel mehr zu tun, als das Geschehen voranzutreiben und am Ende zu sterben. Doch eines ist anders, sie gewinnt das Herz von 007. Und für sie würde er auch sein Leben aus Töten und Geheimhaltung aufgeben.
Dadurch wiegt der Verrat, den sie begangen hat für ihn auch so schwer.

Auch die neue Art einen Bond zu filmen, gefällt sehr gut. Die einzelnen Stilelemente wie schwarz-weiß am Anfang, oder eine „eiernde“ Kamera, während Bond vergiftet wird. Sehr stimmig das alles. Zu erwähnen wäre auch noch der Autostunt, wobei sich der Aston Martin DBS sieben Mal komplett überschlug. Eine Wahnsinnsszene – mir tut das Auto so leid ^^#

Die Action ist mitreißend, überzeugend und passt zur Handlung. Auch wenn man beim ersten Mal sehen noch denkt, ok, was sollte das in der Botschaft sein? Doch im Verlauf des Films wird es wichtig, wie auch andere Geheimdienste und Bösewichte auf Bond aufmerksam wurden. So wird auch die Handlung immer plausibler und raffinierter. Nur diese schnulzigen Dialoge verderben den Genuss am Film.

Fazit: auf jeden Fall sehenswert!



Xander sagt:

Im Großen und Ganzen hast du ja recht – nur „auf jeden Fall sehenswert“ würde ich jetzt nicht sagen. Ganz gut, aber nicht super – für einen James Bond Film wohlgemerkt.



lalia sagt:

Für mich ist jeder Film, den ich auf DVD gekauft hab, sehenswert ^^

hab noch ein paar Dinge hinzugefügt.



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