soll ich was zur Handlung sagen, oder kennt die nicht eh schon jeder? *g*
Es geht um Rache, um Vertrauen, um politische Intrigen und Umweltprobleme.
Und alles kommt für unser allseits geliebten Doppelnullagenten zusammen.
Spoilerwarnung
Für mich war schade, dass die Thematik Wasser nur so wenig vor kam. Auch schon im ersten Teil hätte ich mehr gern mehr Pokerkarten gesehen, wobei natürlich die ganze Sequenz recht lang ist. Das Wasser kam nur ein Mal wirklich vor und das störte mich etwas. Wenn man nicht schon aus vorangegangenen Berichten gewusst hätte, um was es Mr. Greene wirklich geht, wäre der Film wirklich ohne Spannungselement gewesen.
Auch das hotel in der Wüste fand ich jetzt eher „hö?“ – klar gibt es in Dubai auch immens viele Hotelanlagen, aber so eine, die gleich in die Luft fliegt,ist merkwürdig.
Die Hommage an Goldfinger, mit einem ölüberzogenen Bond-Girl fand ich sogar recht gut, vor allem im Hinblick auf das Ableben von Greene. Zudem hat mir gefallen, dass es kleiner Zeitsprünge im Film gab. Wenn Bond nach der Verfolgung der Befreier von Mr. White wieder zurück kommt, ist bereits alles aufgeräumt. Es wurden unnötige Übergänge entfernt, wie und warum Bond nun so handelt und an jenden Ort dann geht. Auch die Vertrauensfrage mit M wurde stilistisch sehr schön gemacht, mit dem fliegenden Wechsel der herumrennenden Personen.
Zwar hab ich nun bei vielen gelesen, dass sie Greene nicht so sehr „bösewichtig“ ansahen, da ich Mathieu Amalric bereits als zwielichtige Person aus „München“ kenne, fand ich ihn schon gemeingefährlich. Zudem finde ich ja stille Gangster immer unberechenbarer, als die mit den großen Kanonen.
Abstriche machen leider die Actionszenen. diese sind sehr gut, nur leider wie bei Boune Ultimatum mit der Handkamera gedreht (durfte auch der gleiche Stuntkooridinator machen) und so schnell geschnitten, dass man kaum noch weiß wo man sich befindet. Allerdings muss man dem Film zugute halten, dass man kein Kopfweh bekommt, wie beim dritten Bourne Abenteuer *g* – und die Seilakrobatik ist einmalig!
Was bleibt am Schluss? Man hat das Gefühl keinen Bond gesehen zu haben, dafür gut gemachtes Popcornkino.
Und apropos Schluss, erst am Ende dieses films kommt die so typische Bond Bewegung, eine schnelle links Drehung und ein Schuss.
Damit wäre meine Vermutung dran, Quantum of Solace ist, auch gerade durch die Kürze, nur die Eingangssequenz. Casino Royale hat uns Bond vorgestellt und ein Motiv geliefert, warum er auf der Suche nach dem Großen Unbekannten ist. Der zweite Streifen nennt uns den Namen der Organisation und schließt die selbstsüchtige Rache ab, und im dritten Teil dürfen wir auf einen echten Bond hoffen.

Da hoffe ich mit!
Und ich weiß nicht ob ichs schon erwähnte – ich fand den Bösen dieses mal auch gut – grade weil er nicht sofort eindeutig als Böser erkennbar ist.
Und in München erst!!! *g*
ein Kollege sagte nun, dass es wohl von Anfang an geplant war, einen dreiteiligen Bond zu drehen. Leider finde ich keine Infos dazu im Internet.
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