Eine neue Ära des Actionfilms wurde mit diesem Film eingeleitet. Doug Liman hat als Regisseur einen Realitätsanspruch angesetzt, der vorwiegend positiv auf die Kritiker und Zuschauer wirkte. Das Genre Actionfilm ist mit dieser Produktion im neuen Jahrtausend angekommen.
Die Kämpfe sind hautnah gefilmt, es gibt keine übergroßen Explosionen und auch der Hauptcharakter wird mal mehr mal weniger verletzt. es gibt keine überstylten Typen oder hochpolierten Szenenbilder. Alles wirkt und ist realistisch.
Im diesem ersten Teil sind wir mit einem Mann mit Gedächtnisverlust auf der Suche nach seiner Identität. Wir wissen genauso viel, wie Jason Bourne. Er folgt jedem kleinsten Hinweis nach seiner Herkunft und bekommt bald eine Gefährtin an die Seite gestellt. Marie ist skeptisch, aber hilfsbereit und macht sich auch ein wenig Sorgen, um diesen Mann, der gar nichts von sich weiß. Da sie alles gemeinsam entdecken, kommen sie sich auch näher. Jason merkt bald, dass er gesucht wird – nur warum, weiß er nicht. Um das heraus zu bekommen, jagdt er durch ganz Europa, bis er auf die Organisation Treadstone aufmerksam wird.
Ihm wird klar, dass er ein Killer sein muss, und bekommt Gewissensbisse. Es kommt zu einem Treffen zwischen Bourne und Conklin, dem Leiter von Treadstone. In diesem Gespräch versucht Bourne für sich ein privates Leben rauszuschlagen, er will nicht mehr verfolgt werden und nicht mehr zurück. Conklin ruft ihm hinterher, dass er nie ein normales Leben führen kann, er als Killer geboren.
Conklin wird von der CIA liquidiert und das Projekt von Mr. Abbott als gescheitert deklariert. Dafür bringt er eine neues Abhörsystem dem Ausschuss als Antrag vor: Blackbriar.
