Jahaa, ich habe Bolt in 3-D gesehen!
(Nochmals Danke an meine beste Freundin, die mich in einen Disney-Zeichentrickfilm freiwillig begleitet hat! Und - um das schonmal vorab zu erwähnen - ihr Freund meinte, in den nächsten 3-D Animationsfilm Monster vs. Alien würde er auch mitgehen *freu*)
Okay, was soll ich sagen: 1. Handlung, 2. Technik. 3. Fazit
Ein kleiner Welpe wird von einem kleinen Mädchen aus der Tierhandlung geholt. Zuckersüß. Aus dem Hund wird ein Serienstar, und alle halten vor ihm geheim, dass sein ganzes Universum, das er kennt, nur aus einem Studiogelände besteht. Alle seine Bewegungen außerhalb seines Umkleidewagens werden von versteckten Kameras verfolgt und aufgenommen. Patzer darf es dabei nicht geben, denn eine Wiederholung einer Szene kommt nicht in Frage, sonst würde der Hund ja was riechen
Doch wie in jedem Film gibt es gehässige Katzen (ich liebe Katzen!), die dem armen Bolt immerzu necken.
Dann gibt es einen Cliffhanger in der Show, und sein Mensch, das kleine Mädchen, wird entführt.
Da er das für bare Münze hält, und die Macher zu doof sind, gleich die Auflösung zu drehen, nutzt er eine Chance und entflieht seinem Wagen – und landet in einem Paket voll Styropor. Erst am anderen Ende der Welt aka Amerika wird er auf die Freiheit losgelassen. Dort trifft er auf drei Tauben, die ihm allerdings nicht weiterhelfen als er auf eine Agentin des Bösen, eine Katze trifft. Die ist fortan seine Gefangene und so strolchen sie immer Richtung Westen. die eine unfreiwillig an diesen Bekloppten gebunden, er unerfahren und seiner Kräfte beraubt durch dieses Styropor. Hey, jeder Superheld hat seine Schwachstelle…
Durch das Kätzlein wird Bolt zu einem richtigen Hund, und nach und nach wird auch für die beiden klar, warum sie die Welt so anders sehen. Auf ihrem Road-trip durch Amerika treffen sie noch auf einen kleinen Hamster, der Fan No. 1 von Bolt, allerdings bleibt er der Sidekick. Ein lustiger allerdings.

Bolt ist ein Disney-Digital 3-D Movie und er macht Spaß in 3-D. Es ist nun nicht wie im IMAX, dass man denkt, man kann alle direkt anfassen, aber die Hintergrund-zu-Vordergrund-Einstellungen sind fantastisch und man möchte geradezu mit hineinspringen, den Kopf drehen , um auch mal um die Ekce zu sehen. Das macht Laune, kann aber sicherlich noch sehr viel weiter ausgearbeitet werden. Seltsam mutet dann die Zwischensequenz an, als alle in 2-D karikatiert dargestellt sind und so durch die Waffle-Imbiss-Karte fahren. Das passt nicht, ist ein Stilbruch, kann man aber als filmisches Mittel interpretieren, dass es nicht auf den Weg, sondern auf die Erkenntnis der Reise ankommt.
Mein persönliches Fazit: wäre dieses Roadmovie mit Menschen gedreht, wären Bolt und die Katze sicherlich ein Paar geworden, das ist sehr schnuckelig, aber lenkte zu sehr von der technik und dem unterschiedlichen Weltansichten zu sehr ab. Der Hamster, wie schon geschrieben, fungiert nur als Sidekick und hier und da als Rätselslösung, doch sein Charme liegt nur am plüschigen Fell. Die Tauben sind DER running Gag. Die Stimmen passen prima und es wird nur einmal gesungen. Der Wink mit dem Holzpfahl Richtung Fernsehen kommt nur in leichten Dosierungen, immerhin hat man ja das gleiche zielpublikum zwischen 18 und 35
Und falls sich einer fragt, warum die Katze und der Hamster, bei mir ohne Namen auftauchen, nun, die heißen auch überall anders, daher lass ich das weg.

Geht das nur mir so oder fehlt da der letzte Rest vom Text…?
Na, jedenfalls scheinst du den Film ja auch ganz gut zu finden
… auch wenn die Tiere umbenannt wurden.
öh, wo fehlt denn was? ich glaube, ich hab nur einen Satz umgebaut, daher liest sich das so seltsam… *g*
Jetzt stimmt auch alles. Komisch.
ich glaube, irgendwas mit der Formatierung stimmt nicht ganz. Einfach abhaken ^^
[...] vor, als ob 20th Century Fox eine andere Art der digitalen 3D Profjektion verwenden, als Disney bei Bolt. Ich war im gleichen Kino wie damals bei Bolt, daher fiel es mir auf, kann aber auch nur Einbildung [...]