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{15. Februar 2009}   The International

Interpol-Agent Louis Salinger (Clive Owen) führt eine brisante Untersuchung an: Er will die mächtigsten Banken der Welt zu Fall bringen, indem er ihnen Beteiligung an Waffenhandel, Korruption und Mord nachweist. Die New Yorker Staatsanwältin Eleanor Whitman (Naomi Watts) steht ihm bei seinen gefährlichen Recherchen zur Seite. In der riskanten Hetzjagd um den Globus setzen die beiden ihr Leben aufs Spiel, denn die Hintermänner schrecken vor nichts zurück. (kino.de)

Tom Tykwers Bankthriller, mit einigen Altstars, die ihre Charaktere auch sehr gut verkörpern.

Armin Müller-Stahl: der alte Stasi-Mann, der nach dem kommunistischen Zusammenfall sich an der Martkwirtschaft orientiert.
Naomi Watts: die berufstätige Mutter, die noch an die Wahrheit und das Gute glaubt.
Clive Owen: der Agent, der die Behörden wechselt, nur um weiter ein Ziel zu verfolgen; im Gepäck ein Gewissen.

Die Handlung beginnt mit dem Treffen eines Informanten. Doch schnell beginnt der Kreislauf der zu Mord fähigen Intrige sich enger zu schließen. Keine Behörde lässt sich auf die Investigationen ein. Nur Louis und Ela bleiben am Ball. So werden sie von Deutschland, nach Italien geführt, um eine Spur nach New York zu finden.
All diese Handlungsstränge bauen logisch aufeinander auf und die Verknüpfungen führen langsam aber stetig zum Finale hin. Der Höhepunkt ist eine Schießerei im Guggenheim-Museum, was an sich schon ein Blickfang ist. Doch hier ist noch lang nichts Schluss, der Zuschauer will Genugtuung – und so kommt es zu einem Komplott in der Intrige, und das Ende der Hatz ist in Istanbul.

Mein Fazit: Der Eröffnungsfilm der Berlinale ist die perfekte Synthese aus Hollywood-Blockbuster und persönlichem Film. Schon das erste Bild ist symbolträchtig – anstatt mit einer klassischen Totalansicht einen Schauplatz zu etablieren, eröffnet „The International“ mit einer Nahaufnahme von Clive Owen. Wer schon die Handlung von Bourne, mit dem Länder-Hopping und einem Hinweis nach dem folgen, schon mochte, der sollte auch diesem Film eine Chance geben. alles ist ruhig geschnitten, toll in Szene gesetzt, und bleibt auch am Ende seiner Linie treu: Man kann ein weltweit unterstütztes Unternehmen nicht einfach festnehmen.

Achtung, beim Abspann folgen noch ein paar Schlagzeilen, die man lesen sollte!



C.H. sagt:

Hört sich, wie auch schon in anderen Rezensionen nicht schlecht an. Aber irgendwie fehlt mir die wirkliche Lust zu dem Film. Da werde ich wohl dann auf die DVD warten.



lalia sagt:

das passt auch, den muss man nicht auf einer großen Leinwand gesehen haben. Der funktioniert auch gut im TV ^^



klingt gut, ich bin gespannt. was soll mit Clive Owen auch schiefgehen? ;)



lalia sagt:

*lach* hmm… er könnte… in einem Elefantenkostüm einen Karnevalsumzug besuchen XD notsosexy^^#



Hab den Film gestern gesehen. Du hast absolut recht, war ein ziemlich guter Film.
Wenn der Clive in dem Kostüm den Karneval besucht, wäre er aber wenigstens der absolute Badass unter den Elefanten. :)



lalia sagt:

auch wenne s meien Idee war, wirklich vorstellen kann ich mir das nicht … *g*



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